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Mein Name ist Sarah Knobloch und ich habe den Verein 2014 gegründet.
 
 

Von Tobias Schuhwerk

"Mir ist die Prophylaxe wichtig. Ich will aufklären, damit die Betroffenen Gehör und Hilfe finden. Studien zeigen, dass ein Kind im Schnitt sieben Mal von seinem Missbrauch erzählen muss, bis ihm jemand glaubt. Das darf nicht sein", sagt die 25-Jährige, die vor fünf Jahren einen eigenen Verein gegründet hat.

 Sie hält Vorträge an Schulen, Vereinen oder Hochschulen - und entwickelt immer neue Ideen. Dazu gehört neuerdings auch Virtual Reality. Mit einer VR-Brille und einer speziell erstellten Animation, die in einem Kinderzimmer beginnt, wird das Thema auf beklemmende Art und Weise dargestellt. 

Mit moderner VR-Technik will Sarah Knobloch in Schulen und Vereinen aufklären. Ihr Angebot sei besonders für achte bis zehnte Klassen geeignet.
Gleichzeitig geht es um eine wichtige Botschaft an Missbrauchsopfer: "Du bist nicht allein und verloren. Es gibt Menschen, die helfen." Sarah Knobloch, die zugleich im "Weißer Ring" aktiv ist, setzt auch hier auf Aufklärung: "Wir informieren Betroffene darüber, welche Möglichkeiten es gibt." 

Der Vereinsname "Projekt Lebenslang" soll daran erinnern, dass die Opfer lebenslang an den Folgen leiden. 
Sie entwickelte einen interaktiven Parcours, der Schüler von der achten bis zur zehnten Klasse sowie deren Eltern zum Nachdenken und zur Diskussion anregte. Davon beeindruckt war die damalige Justizministerin Beate Merk, die die Schule besuchte.

Sie fordert: "Dass jeder Einzelne mit geschärftem Blick und offenen Ohren durch die Gesellschaft geht"






Projektort: Otto-Keck-Straße 38, 87509 Immenstadt, Deutschland

Ansprechpartner:

D. Fischer

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